Was ist EMS?

Der Begriff EMS-Training steht für Elektromyostimulation (EMS) Training und bezeichnet eine Trainingsform, bei der Muskelzellen durch elektrische Reize stimuliert werden. Es handelt sich also genaugenommen um einen Mix aus aktiven Übungen und elektrischen Reizen, die mittels eines speziellen Elektrodenanzugs ausgesendet werden.

Muskeln brauchen von Haus aus Reize, um aktiv zu werden. Dies geschieht im Alltag normalerweise über Signale des zentralen Nervensystems. Das Prinzip des EMS-Trainings setzt genau da an und wirkt so als gezielte Verstärkung dieser körpereigenen elektrischen Reize von außen. Die Muskeln werden dabei mittels Reizstrom von außen stimuliert. Werden Muskeln nun durch eine Übung beansprucht, so wird die natürliche Muskelkontraktion durch den Reizstrom verstärkt. Das heißt, dass die Anwendung in Kombination mit Bewegungen den Trainingseffekt verstärkt und so die Muskeln schneller aufgebaut werden können.

Es können über die EMS-Reizfrequenz übrigens verschiedene Bereiche des Muskelfaserspektrums unterschiedlich stark beansprucht werden, sodass auch tiefere Muskelregionen erreicht werden können

Ablauf beim Training

Die EMS-Weste, die mit Elektroden ausgestattet ist, wird angezogen.

Die Elektroden werden auf der Weste angeschlossen und mit dem Trainingsgerät verbunden.

Das EMS-Gerät wird individuell auf die Trainingsperson eingestellt, spürbar ist ein leicht kribbelndes Gefühl durch den Reizstrom.

Danach beginnt das Training mit verschiedenen Übungen während Stromreize zu den Muskelpartien gesendet werden, die gerade beansprucht werden.

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